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  26 April




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Bronze bei Junioren-EM

Für die deutsche U19-Nationalmannschaft hat die EFAF Junioren-Europameisterschaft am Finaltag in Köln ein versöhnliches Ende genommen. Mit 48:18 besiegten die Deutschen das Team aus Dänemark. 450 Zuschauer feierten anschließen den großartigen Kampfgeist beider Teams.
Bei strömendem Regen hatten zunächst die Deutschen das Glück auf ihrer Seite, gewannen den Cointoss und entschieden sich dafür, den Ball zu receiven. Kaum war die Offense auf dem Feld, durften die Fans auch gleich das erste Mal jubeln. Quarterback Alexander Haupert erzielte mit einem schönen Solo-Lauf den ersten Touchdown für Deutschland. Der Extrapunkt wurde geblockt, so dass es zunächst nur 6:0 stand.
Den anschließenden, flachen Kickoff konnte das deutsche Special-Team sichern und die Offense ging gleich wieder ans Werk. Auch in diesem Drive bleiben die Deutschen hochkonzentriert und Tight End Christoph Winkler schnappte sich das Leder-Ei in der Endzone. Die anschließende Two-Point-Conversion verwandelte Quarterback Alexander Haupert selbst zum 14:0-Zwischenstand.
Dänemark machte wie schon im Halbfinalspiel gegen Österreich gehörigen Druck mit ihrer No-Huddle-Offense, doch auch die deutsche Defense war hellwach. Defense Back Tim Rademacher fing fast eine Interception, doch mit Glück blieben die Dänen in Ballbesitz. Nun war Dänemark am Drücker und erzielte durch Wide Receiver Phillip Boye den Anschluss zum 6:14, denn die Two-Point-Conversion wurde durch den aufmerksamen Till Jansen abgefangen.
Im zweiten Quarter zeigte vor allem die starke Offensive Line um Center und Team-Captain Dennis Schwartz ihr Können. Eine der großen freigeblockten Lücken nutzte dann Maximilian Wessel, der einen Touchdown unberührt mitten durch das Herz der dänischen Defense erlief (20:6).
Ihren Offense-Drive und eine anschließende Interception durch Safety Mathias Jensen konnten die Dänen nicht für weitere Punkte nutzen. Anders die Deutschen. Nach zwei bärenstarken Läufen durch Running Back Oliver Trabandt klopfte Deutschland an die dänische Redzone, doch ein ausgespielter vierter Versuch scheiterte zunächst.
Für das nächste Highlight sorgte dann wieder die Defense der Deutschen. Defensive Linespieler Andreas Klinge sicherte einen zu hohen Snap vom dänischen Center und wieder waren es nur noch 20 Yards bis zur Endzone. Wieder ist es Maximilian Wessel, der sich mit dem Ball in die Endzone der Dänen tanzt (26:6). Nach einer weiteren Interception durch Till Janssen, gingen die Deutschen aufs Knie und nahmen die deutliche Führung mit in die Halbzeitpause.
Im dritten Quarter übernahm dann Quarterback Joao Krapohl das Steuer bei der deutschen Nationalmannschaft. Geschickt führte er seine Offense gleich bis an die dänische 8 Yard-Linie, doch für einen Touchdown reichte es vorerst nicht. Erst im darauf folgenden Offense-Drive der Deutschen kamen neue Punkte auf das Scoreboard. Running Back Oliver Trabandt, der später zum deutschen MVP des Spiels gewählt werden sollte, tankte sich über 4 Yards in die Endzone der Dänen. Für die erfolgreiche Conversion fing Jason Harris einen Pass von Joao Krapohl zum 34:6.
Dänemark arbeitete sich anschließend voran, doch Strafen und ein Sack tief im Backfield gegen Dänen-QB Mikkel Thorsen von der starken deutschen Defense machten alle Angriffsbemühungen gleich wieder zunichte.
Erst im vierten Quarter gelang den Dänen ein weiterer Touchdown durch ihren fangsicheren Wide Receiver Phillip Boye, der sich auch den dänischen MVP-Titel des Spiels sicherte (12:34).
Die deutsche Offense machte sich danach durch Strafen das Leben schwer, erarbeitete sich aber dennoch einige First Downs. Nach einer Roughing the Passer-Strafe gegen QB Joao Krapohl wurde der dänische Safety Emil Rasmussen des Feldes verwiesen. Dies war eine der wenigen unschönen Aktionen einer ansonsten ausgesprochen fairen EM. Wesley Wieland gab kurz danach mit seinem Touchdown die richtige Antwort auf das dänische Foulspiel. Die Conversion sicherte sich Jason Harris zum 42:12-Zwischenstand.
Vier Minuten vor dem Ende durften dann auch noch einmal die Dänen jubeln. Backup-Quarterback Joachim Hofman behält den Ball und punktet mit einem 15-Yards-Lauf selbst. Da die Conversion misslingt steht es nun 18:42.
Den Schlusspunkt der Partie setzte Wide Receiver Jason Harris mit seinem 41-Yards-Touchdown nach einem Pass von QB Alex Haupert (48:18). Wenig später ist das Spiel vorbei und das deutsche Team durfte sich über die Bronzemedaille bei der EFAF Junioren-EM 2013 freuen.
„Ich muss der Mannschaft ein Kompliment machen“, sagt Team-Chef Peter Springwald. „Wir haben uns in den vergangenen beiden Tagen intensiv auf das Spiel vorbereitet und sehr gut trainiert. Nach der Niederlage gegen Österreich war das alles andere als einfach, da das Team doch unglaublich down war. Die Jungs waren aber seit gestern unglaublich heiß. Dazu hat unsere Crew eine sehr gute Videoarbeit gemacht, so dass die Dänen uns nicht mehr überraschen konnten. Unser Laufspiel war dazu überragend. Besser als heute konnten wir es wohl kaum machen.“
Das faire Publikum im Kölner Sportpark Höhenberg feierte anschließend noch lange zur Musik von Stadion-DJ Eik van Owl und honorierte damit die Leistung beider Teams gleichermaßen.


erstellt am: 26.08.2013
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