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  29 April




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Jugend
Doppelte Titelverteidigung: Football und Cheerleading

Die U19 Landesjugendauswahl trat am vergangenen Wochenende im Stadion Festwiese in Stuttgart zur Titelverteidigung beim 21. Deutschen Jugendländerturnier an. Den Gastgebenden Stuttgart Silver Arrows gelang es wie im Vorjahr ein hervorragend organisiertes Turnier durchzuführen, in dem acht Landesverbände Ihren Meister suchten. Favorisiert waren dabei die Lions aus Baden-Württemberg, die Warriors aus Bayern und die Greenmachine aus Nordrhein-Westfalen. In den ersten Spielen unterstrichen auch alle drei ihre Favoritenrolle.
Die Lions begannen früh am Morgen gegen das Team aus Berlin-Brandenburg. Gegen die Big East Auswahl hatten sich die BaWü’ler im Vorjahr äußerst schwer getan. In diesem Jahr zeigte die Defense der Lions aber gleich von Beginn an, dass die Hausherren antraten, um den Titel zu verteidigen. Lediglich zwei First Downs ließ die Defense in der ersten Halbzeit zu. Die Offense tat sich hingegen etwas schwerer und brauchte bis Mitte der ersten Hälfte ehe durch ein 20 Yard Field Goal von Cedric Ehrenfried (Schwäbisch Hall Unicorns) die verdiente 3:0 Führung erziel wurde. In der zweiten Spielhälfte begannen die Lions mit dem Ball und konnten nach einem guten Return mit wenigen Plays die Endzone erreichen. Runningback Jerome Manyema (Schwäbisch Hall Unicorns) baute mit einem 2 Yard Touchdownlauf das Ergebnis auf 10:0 aus (Zusatzkick Cedric Ehrenfried). Berlin spielte nun, angeführt von National-Quaterback Paul Zimmermann, stärker auf, aber die Lions Defense hielt die Big East bis Spielende aus der Endzone heraus. Somit war der erst Grundstein für den erneuten Einzug ins Finale gelegt.
Gegen die Hessenauswahl lief es für Baden-Württemberg gleich zu Beginn rund. Cornerback Niklas Hermann (Ravensburg Razorbacks) konnte gleich im ersten Drive der Pride einen Fumble erobern. Runningback Maurice Schüle (Holzgerlingen Twister) vollstreckte mit einem 14 Yard Lauf zum 7:0 (Zusatzkick Cedric Ehrenfried). Der zweite Angriffsversuch der Hessen endete nach wenigen Plays mit einer Interception durch Safety Lasse Engel (Stuttgart Scorpions). Allerdings konnte die Offense daraus kein Kapital schlagen, aber die Defense holte mit dem dritten Turnover den Ball postwendend wieder zurück. Den zweiten Fumble der Hessen Pride eroberte Linebacker Eric Spirin (Holzgerlingen Twister). Ein Play brauchte Jerome Manyema, um mit einem kraftvollen Lauf über 26 Yards, die Endzone zu finden. Somit stand es nach Zusatzkick von Cedric Ehrenfried 14:0. Eine Interception der Lions brachte Hessen tief in der Hälfte der Hausherren den Ballbesitz und diese nutzten die gute Chance zum 7:14 Anschluss kurz vor der Pause. Nach dem Seitenwechsel dominierte vor allem die Lions Defense, forcierte einen weiteren Fumble und konnte einen Punt blocken, der den Lions den Ballbesitz in der Redzone der Hessen bescherte. Erneut war es Jerome Manyema, der mit einem 2 Yard Lauf seinen zweiten Touchdown im Spiel erzielte. Den PAT verwandelte Cedric Ehrenfried zum 21:7. Der fünfte Fumble der Hessen brachte die Offense erneut in gute Feldposition. Runningback Alexandros Sisca (Backnang Wolverines) konnte aus 6 Yards die Führung auf 28:7 ausbauen (PAT Cedric Ehrenfried). Danach trennte sich Hessen per Punt vom Angriffsrecht. Die Lions schlossen mit einem 16 Yard Pass von Cedric Ehrenfried auf Marcel Williams (Holzgerlingen Twister) zum 35:7 das Spiel (Zusatzkick Cedric Ehrenfried). Damit war das erneute Finale für Baden-Württemberg wieder zum Greifen nahe.
Im letzten Spiel des Vorrundentages trafen die Lions dann auf die ebenfalls noch ungeschlagene Auswahl aus Niedersachsen. Gegen die Mustangs erwischten die Baden-Württemberger erneut einen super Start. Beim Kickoff Return konnten die Lions einen Fumble forcieren, den Niklas Hermann erobern konnte. Damit begannen die Lions an der gegnerischen 15-Yard-Line ihre erste Angriffsserie. Jerome Manyema erzielte mit einem 15 Yard Lauf das frühe 7:0 (PAT Cedric Ehrenfried). Nach einem Touchback verloren die Mustangs erneut den Ball, den Defensive End Felix Metzger (Stuttgart Scorpions) erobern konnte. Ein 18 Yard Pass von Cedric Ehrenfried auf Wide Receiver Fabian Schmidt (Schwäbisch Hall Unicorns) brachte die 14:0 Führung (PAT Cedric Ehrenfried). Die Mustangs konnten sich danach per Punt vom Angriffsrecht gegen die stark auftrumpfende Lions Defense befreien. Der bis dato längsten Drive der Lions im Spiel startete an der 41 Yard Linie der Niedersachsen. Die Angriffsserie endete mit einem 8 Yard Lauf durch Alexandros Sisca, der die Führung auf ein beruhigendes 21:0 ausbauen konnte (PAT Cedric Ehrenfried). Die nächsten Punkte der Hausherren kamen nach einem erneuten Turnover. Cornerback Felix Handloser (Rhein-Neckar Bandits) fing einen Ball der Mustangs ab und brachte Schwarz-Gelb an der 25 Yard Line in Ballbesitz. Ein 25 Yard Pass von Cedric Ehrenfried auf Marcel Williams kurz vor der Pause führte zum vorentscheidenden 27:0 (PAT misslungen). Nach der Pause verwaltete Baden-Württemberg das Ergebnis und ließ nur einen Field Goal Versuch der Mustangs zu, der allerdings erfolglos blieb. Damit zogen die Lions erneut in Finale des Jugendländerturniers ein.
In der anderen Vorrundengruppe hatten sich NRW und Bayern im letzten Spiel der Vorrunde ein packendes Spiel um den Einzug ins Finale geliefert, das die Warriors knapp mit 27:20 für sich entschieden. Damit kam es zum dritten Mal in Folge zur Finalpaarung Baden-Württemberg Lions gegen Bayern Warriors.
Auch im Finale legte die Defense der Lions mit einem Paukenschlag los. Nach einer guten Coverage beim Kickoff, mussten die Warriors an der eigenen 8 Yard Line starten. Nach nur drei Downs blockte Felix Metzger den anschließenden Punt der Bayern und der Ball ging für einen Safety über die Endline. Somit lag Baden-Württemberg 2:0 vorne. Bayern konnte nach einem Punt der Lions mit einem 37 Yard Field Goal durch Lukas Anzeneder (Kirchdorf Wildcats) die Führung mit 3:2 kurzzeitig zurückerobern. Die Lions konnten ihrerseits mit einem 35 Yard Field Goal von Cedric Ehrenfried im folgenden Drive das 5:3 erzielen. Cornerback Niklas Hermann konnte mit einer Interception die nächste Angriffsserie der Bayern beenden. Im Gegenzug schafften die Lions mit einem Big Play den ersten Touchdown des Finales. Ein 75 Yard Pass von Cedric Ehrenfried auf Marcel Williams brachte die 11:3 Führung. Leider misslang der PAT. Das Finale war, wie bereits im Vorjahr, äußerst spannend und beide Mannschaften lieferten sich einen erbitterten Kampf mit leichten Vorteilen für Baden-Württemberg. Es dauerte bis ins vierte Viertel ehe die Lions mit einem weiteren Touchdown eine kleine Vorentscheidung erzielen konnten. Ein 10 Yard Pass von Cedric Ehrenfried auf Wide Receiver Jan Ellwitz (Schwäbisch Hall Unicorns) brachte die Lions mit 18:3 in Front (PAT Cedric Ehrenfried). Aber erneut zeigte Bayern, wie schon im Finale 2014, großen Kampfgeist und kämpfte sich zurück in die Partie. Angeführt von Ihrem Quarterback Alpay Akcan (Allgäu Comets) marschierten die Warriors das Feld runter und Akcan erzielte mit einem 1 Yard Lauf den 10:18 Anschluss. Den Lions gelang es aber den Ball die restliche Spielzeit zu kontrollieren und so kein weiteres Comeback der Warriors zuzulassen. Unter großem Jubel im Stadion Festwiese konnten die Lions die letzten Sekunden der Partie abknien. Zum ersten Mal gelang es einer Baden-Württemberg Auswahl den Titel zu verteidigen. Es war zugleich der vierte Turniersieg der Lions nach 2003, 2010 und 2014. Grundlage für die Titelverteidigung war eine von Beginn an starke Defense, die im gesamten Turnier nur zwei Touchdowns und insgesamt 17 Punkte zuließ sowie neun Turnover forcierte.

Parallel zum Wettkampf der Footballer, wollten sich auch die Cheerleader im Anfeuern messen. Die German Spirit Trophy ist der begehrte Titel. Auch hier nahmen die Teams eine weite Anreise auf sich und so heißten die Cheerleader aus Berlin, NRW und Ba-Wü ihren Footballern ordentlich ein. Ganz mutig stellten sich am Sonntag die NRW-Mädchen sogar in kurzen Röcken auf, um ihre Show zu zeigen, die nunmehr von den Jungs der Green Machine bejubelt wurde. Die Lions-Cheerleader zeigten ihr Programm und freuten sich natürlich sehr als bei der Siegerehrung der Pokal nun zum dritten Mal in Folge an sie übergeben wurde. Das motivierte die Mannschaft dann auch noch im Endspiel alles zu geben, auch wenn die Stimmen von den Spielen vorher schon stark beansprucht waren.


erstellt am: 25.10.2015
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