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  22 November




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Jugendauswahl
Jugend: Hamm war eine Reise wert

Mit dem Ziel, das Endspiel zu erreichen, reisten die 45 Auswahlspieler und Trainer des diesjährigen D2-Kaders nach Hamm. Dieses Ziel sollten sie erreichen; ja, mehr noch…

Das erste Gruppenspiel in der Gruppe Rot gegen “Big East“, die Auswahl des AFCV Berlin/Brandenburg, fand um 10:00Uhr statt. Die AFCV BaWü Lions konnten recht schnell durch ein Fieldgoal von QB und Kicker Marco Ehrenfried (Schwäbisch Hall Unicorns) in Führung gehen. In der Folgezeit neutralisierte die von Marvin Washington betreute Verteidigung den als stark eingeschätzten Angriff der Berliner. Dafür konnte der Angriff der Baden-Württemberger noch in der ersten Halbzeit einen weitereren Touchdown zum 9:0 Halbzeitstand hinzufügen. In der zweiten Halbzeit bot sich ein ähnliches Bild: die Defense stoppte Berlin ein ums andere Mal, und die Offense bewegte den Ball und nahm Zeit von der Uhr, bis Florian Hansen (Stuttgart Scorpions) nach Pass von Marco Ehrenfried (Schwäbisch Hall Unicorns) und gelungenem Extrapunkt den 16:0 Sieg endgültig sicherstellte.

Im zweiten Spiel trafen die Lions auf das Team Storm des Landesverbandes Schleswig-Holstein, die zur Überraschung in ihrem ersten Spiel HamJam, die Auswahl Hamburgs, geschlagen hatten. In diesem Spiel begann die von Jordan Neuman geleitete Offense mit einem wahren Feuerwerk. Nach Touchdowns von Sebastian Küstner (Schwäbisch Hall Unicorns) und einem Lauf von Brian Rushing (ebenfalls Schwäbisch Hall Unicorns) stand es recht schnell 14:0. Auch der anschließende Touchdown von Team Storm zum 14:7 konnte die jungen Wilden des AFCV BaWü nicht daran hindern, noch vor der Halbzeit zwei weiter Passtouchdowns durch Sebastian Küstner (Schwäbisch Hall Unicorns) und Aurieus Adegbesan (Schwäbisch Hall Unicorns) zum 28:7 Halbzeitstand zu erzielen. In der zweiten Halbzeit wurde vermehrt auf das Laufspiel gesetzt. Dabei gelang Sergei Ortlieb (Freiburg Sacristans), nachdem man mehr als die Hälfte der verbleibenden Spielzeit von der Uhr genommen hatte, der Touchdown zum 35:7. Nach dem Anschlusstouchdown von Team Storm zum 35:14 wurde die verbleibende Spielzeit einfach abgekniet. Somit stand man bereits nach zwei Siegen und wegen der Niederlage Hamburgs gegen Berlin als Endspielteilnehmer fest. Das selbst gesetzte Ziel war erreicht.

Das dritte Gruppenspiel gegen die Hamburger Auswahl HamJam fand auf dem Platz 4 außerhalb des Jahnstadions statt. Hier taten sich die Mannen aus Baden-Württemberg sehr schwer: mangelnde Konzentration, einige Strafen und ein Gegner, der endlich einen Sieg wollte, bescherte den Baden-Württembergern recht schnell einen 0:7 Rückstand. Diesen konnte Marco Ehrenfried (Schwäbisch Hall Unicorns) nach kurzem Lauf und anschließenden Extrapunkt zum 7:7 Halbzeitstand ausgleichen. Die zweite Halbzeit verlief ähnlich. Viele Fehler und Unkonzentriertheit erschwerten das Angriffsspiel Baden-Württembergs, dafür hielt die Verteidigung Hamburg immer wieder in Schach. Der erlösende Pass von Marco Ehrenfried (Schwäbisch Hall Unicorns)auf Lukas Schäfer (Schwäbisch Hall Unicorns) und anschließendem 2-Punkt Conversion auf Aurieus Adegbesan (Schwäbisch Hall Unicorns) stellte den 15:7 Endstand her, da Hamburg es in der verbleibenden Zeit nicht mehr in die Endzone BaWüs schaffte.
Somit war das Ziel, die Gruppenrunde als Erster zu beenden und das Endspiel zu erreichen, mit 3 Siegen und 66:21 Punkten erreicht. Die Spieler erhielten nach dem gemeinsamen Abendessen etwas Freizeit, während sich die Trainer bis in die frühen Morgenstunden per Videoanalyse auf die NRW „Green Machine“ vorbereiteten.

Der Sonntag begann mit einem gemeinsamen Frühstück und anschließenden Teammeetings, in denen die Gameplans festgelegt wurden.

Das Endspiel begann mit einem gegenseitigen Abtasten der Mannschaften im ersten Quarter, bis Jason Whitted (Schwäbisch Hall Unicorns) auf Pass von Marco Ehrenfried (Schwäbisch Hall Unicorns) und Extrapunkt die 7:0 Führung herstellte. Im zweiten Quarter wurde der Gameplan fast perfekt umgesetzt. Ein Lauftouchdown von Brian Rushing (Schwäbisch Hall Unicorns) und Extrapunkt durch Marco Ehrenfried (Schwäbisch Hall Unicorns) stellte die 14:0 Führung her. Als kleiner Wehrmutstropfen wurde der anschließende Kickoffreturn der Green Machine zum Touchdown mit Extrapunkt zurückgetragen; neuer Spielstand 14:7. Dies wollten die Specialteams aus Baden-Württemberg nicht auf sich sitzen lassen. Leon Atmacayan (Freiburg Sacristans) trug den anschließenden Kickoff ebenfalls bis in die Endzone NRWs zurück; doch verhinderte eine der wenigen Strafen im Spiel einen zählbaren Erfolg. Dafür konnte kurze Zeit später erneut Brian Rushing (Schwäbisch Hall Unicorns) den Ball über die Goalline tragen, und nach gelungenem Extrapunkt stand es nunmehr 21:7. Der nächste Drive NRWs wurde erneut dank der gut eingestellten Verteidigung mit einem Punt beendet, so dass der Angriff der Lions eine weitere Chance in der ersten Halbzeit erhielt und diese per Fieldgoal durch Marco Ehrenfried (Schwäbisch Hall Unicorns) zur 24:7 Halbzeitführung nutzte. Zu keiner Zeit konnte die Green Machine ihr gefürchtetes Lauf- und Passspiel aus der Vorrunde entfalten, da sie stets von der guten Verteidigung Baden Württembergs unter Druck gesetzt wurde.

Die zweite Halbzeit begann ähnlich wie die erste, mit Abtasten, bis Brian Rushing (Schwäbisch Hall Unicorns) nach einem sehenswerten 40yard Screenpass erneut die Endzone der Green Machine erreichte. Marco Ehrenfried (Schwäbisch Hall Unicorns) erzielte wie so oft den Extrapunkt zur 31:7 Führung. NRW konnte im dritten Quarter zwar noch einen Touchdown zum 31:14 Anschluss erzielen, von da an wurde aber auf Seiten Baden Württembergs auf Zeit gespielt und der eine und andere Spieler aus der zweiten und dritten Garnitur eingesetzt. Im letzten Viertel gelang NRW noch der Touchdown zum 31:20, wobei die 2-Punkt Conversion verhindert werden konnte. Der folgende Onsidekick wurde gesichert, allerdings mussten sich die Lions nach einem unglücklichen Fumble wieder vom Ball trennen. Nachdem aber die Bemühungen NRWs, die Endzone nochmals zu erreichen, durch eine Interception von Denis Derbuc (Weinheim Longhorns) zunichte gemacht wurden, begnügte man sich mit Abknieen, um die verbleibende Spielzeit auslaufen zu lassen. So schaffte es die Jugendauswahl des AFCV Baden Württemberg endlich im vierten Anlauf gegen NRW den Pokal wieder ins „Ländle“ zu holen.

Überglücklich dankte Headcoach Dirk Hamacher allen Auswahltrainern und Betreuern für ihre unermüdliche Arbeit.


erstellt am: 31.10.2010
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